Wahrnehmung eines neuen Ortes
Der Projektentwurf zielt insbesondere auf eine gesamtheitliche Betrachtung der Kunsthausensembels in sich, und auf seine nahen und erweiterten städtebaulichen Gegebenheiten. Insbesondere berücksichtigt der Entwurf den Umstand, dass das bestehende Kunsthaus an ausgezeichneter Lage am Bahnhof Süd und der Fussgängerführung vom Bahnhof zur Kernzone eine zentrale Rolle spielt.
Ein leicht mäandrierter, eingeschossiger Baukörper im Osten der Parzelle, am Ort des ehemaligen Waschhauses, definiert an der Bahnhofstrasse die vorgegebene Bebauungsstruktur und formt mit dem bestehenden Kunsthaus im Nordwesten einen klar begrenzten Aussen- resp. Skulpturenraum zur Stadt. Die neue Eingangssituation am Bahnhof Süd klärt und verstärkt die öffentliche Bedeutung des ’Neuen Kunsthauses’.
Die weiche Gebäudeform im ’Skulpturen Park’ verstehen wir einerseits als Referenz zur ehemaligen Hostet und andererseits als Bühnenbild von bestehenden und neuen Skulpturen. Mehrere öffentliche Zugangssituationen zum und um das neue Kunsthaus herum sind mit der Absicht verbunden, die Schwellenangst eines Kunst-Besuches abzubauen.
ssm architekten ag, solothurn solothurn 23.Mai 2008
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