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Assoziationen mit Textur und Farbe

Die mit rohen 5/100 mm Stahlbändern geflochtene Fassade weckt verschiedene Assoziationen. Wie eine Leinwand wird das Geflecht um das Haus gespannt.

Ein eingeschossiger Massivbau bildet die Grundkonstruktion des eigentlichen Kunstraumes. Das statische Prinzip wird durch die sich verändernden Spannweiten und den damit immer höher werdenden Unterzügen aussen durch feine Abtreppungen ablesbar.

Im Foyerbereich wird diese Haltung auch im Sinne einer proportionalen Einheit mit dem Altbau durch die räumliche Ausweitung verstärkt. Der raumhohe Glasabschluss zum Bahnhof thematisiert, gleich einem aufgesperrten Mund, den Eingangsbereich.

Die mit rohen 5/100 mm Stahlbändern geflochtene Fassade weckt verschiedene Assoziationen. Wie eine Leinwand wird das Geflecht dreiseitig um das Haus gespannt und spiegelt die Nutzung nach aussen. Die eintretende Oxidation färbt das Gewand in einen samtigen orangen Schimmer und nimmt mit seiner Farbe Bezug zum Bahnareal. Vielleicht wird das Geflecht auch als ’Zaun’ interpretiert der den Aussenraum zu einem neuen Skulpturengarten fasst.

In diesem Sinne freuen wir uns auf die vielen verschiedenen Bilder und Interpretationen welche beim Betrachter entstehen dürfen und sollen.

ssm architekten ag, solothurn
solothurn 23.Mai 2008

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