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Einheit von Alt- und Neubau

Die Synergie zwischen Bahnhof, Strasse und Museumsplatz wird zur Drehscheibe und zum Begegnungsort. Der Erweiterungsbau mit seinem verglasten Eingangsfoyer und den Arbeitsplätzen an der ’Front’ verschafft der Kunst die nötige Präsenz und Öffnung, weckt die Neugierde und animiert zum Kunst-Besuch.

Der neue, ebenerdige und stützenfreie Ausstellungsraum, für temporäre Ausstellungen, bietet mit den mobilen Ausstellungswänden grösstmögliche Flexibilität. Gartentüren ermöglichen Sichtbezüge zum Skulpturenhof und sind geregelte Ausgänge für kombinierte Ausstellungen mit dem Aussenraum.

Der anthrazytfarbene Betonboden und die weissen Wand -und Deckenverkleidungen verleihen dem mehrheitlich künstlich belichteten Raum eine ausgeglichene Einheit. Durch die Form der leicht geknickten Wände wird der Besucher auf seinem Rundgang geführt. Das Untergeschoss ist den Lager- und Werkräumen Räumen vorbehalten und erlaubt eine adäquate Lagerung der nationalen Graphiksammlung.

Die Verbindung zwischen Alt- und Neubau erlaubt eine vollständige behindertengängige Erschliessung. Die bestehende WC-Anlage wurde IV-gerecht umgebaut und saniert. Das Girard-Haus wird in seinem Duktus erhalten und bestimmt mit seiner Erscheinung weiterhin die Hauptrolle.

ssm architekten ag, solothurn
solothurn 23.Mai 2008

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