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Jörg Mollet. Fliessende Räume
1. März bis 26. April 2009

Indien, China, Japan, Nordafrika haben das Leben und das künstlerische Schaffen von Jörg Mollet (*1946) tief geprägt. Die Auseinandersetzung mit dem Fremden hat er stets gesucht, das Sich-(in)-der-Fremde-Aussetzen wiederholt konsequent vollzogen. Bildfindung und Bildmittel der darauf entstehenden Arbeiten zeugen von der Aufnahme und Umsetzung des Erfahrenen, der vorgefundenen Weltanschauungen und ästhetisch-philosophischen Konzepte. Die verschiedenen Kulturräume fliessen im Denken und in den Empfindungen des Künstlers ineinander und finden so in seinen Werken ihre visuell-materielle Entsprechung. Mit Gemälden und Zeichnungen aus den vergangenen dreissig Jahren sowie neuen Arbeiten konzipiert Jörg Mollet für das Kunsthaus Grenchen eine besondere Reise.


Zur Ausstellung erscheint eine Publikation, herausgegeben von der Stiftung Kunsthaus Grenchen.

Heimatbilder – Sehnsuchtsbilder
Was ist Heimat? Was ist fremd? Gibt es fremde Gegenden, die uns heimatlich geworden sind? Wohin sehnen wir uns, wenn die Heimat fremd geworden ist? In den Süden? Nach Norden? In die Berge? In die Vergangenheit? Die Sammlungsausstellung im Altbau des Kunsthauses zeigt eine Auswahl von Landschaften aus dem Gemäldebestand der Stiftung Kunsthaus Grenchen. Sie greift die bei Jörg Mollet aufscheinende Thematik von Heimat und Fremde auf und befragt die Landschaft als Projektionsraum unserer Sehnsüchte und Heimatgefühle.

Three leap seconds later

1998 … 2008

Ankäufe aus der Bundeskunstsammlung
Achats de la Collection d’art de la Confédération
Acquisizioni della Collezione d'arte della Confederazione

Mit Werken von / Avec des oeuvres de / Con opere di:
Katia Bassanini, Marc Bauer, Sabina Baumann, Christoph Büchel, collectif_fact, Philippe Decrauzat, Sonja Feldmeier, Nicolas Fernandez, Franziska Furter, Vidya Gastaldon, Bob Gramsma, Michel Grillet, Fabrice Gygi, Eric Hattan, Hubbard / Birchler, Daniela Keiser, L / B, Lutz / Guggisberg, Claudio Moser, Gianni Motti, Claudia & Julia Müller, Markus Müller, Shahryar Nashat, Edit Oderbolz, Marco Poloni, Didier Rittener, Markus Schwander, Shirana Shahbazi, Gerda Steiner, Peter Stoffel, Studer / van den Berg, Ingrid Wildi


Mit der Ausstellung Three leap seconds later (drei Schaltsekunden später) öffnet die Bundeskunstsammlung einen Teil ihrer Bestände für das Publikum. Seit 1888 erwirbt die Eidgenossenschaft regelmässig Arbeiten von Schweizer Künstlerinnen und Künstlern nach Vorschlägen der Eidgenössischen Kunstkommission. Die Ankäufe verfolgen zwei Ziele: Die direkte Förderung sowie den Aufbau einer repräsentativen Sammlung Schweizer Kunstschaffens. In Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Grenchen wurde eine Auswahl von Werken aus der Zeit von 1998 – 2008 zusammengestellt.

Three leap seconds later erfasst diese Periode mit Augenmerk auf die Relativität der vermeintlich präzisen Grösse «Zeit». Schaltsekunden gleichen den Unterschied zwischen der Zeit der Atomuhren und der astronomischen Zeit aus. Zwischen 1998 und 2008 wurden der universal geltenden Zeit drei Sekunden hinzugefügt. Drei Sekunden einer nicht erlebten Zeit. Drei Sekunden theoretischer Stillstand. Drei Atempausen im Lauf der Dinge. Three leap seconds later, ein idealer Standpunkt, sich das variable und subjektive Erleben dieses Zeitraums anhand seiner Kunstproduktion vor Augen zu führen. Die Ausstellung ist eine Rückschau auf die letzten zehn Jahre Schweizer Kunst, die Werke einer teilweise unsichtbaren Sammlung für kurze Zeit öffentlich zugänglich macht.

Avec l’exposition Three leap seconds later (Trois secondes intercalaires plus tard) la Collection d’art de la Confédération ouvre une partie de ses trésors au public. Depuis 1888, la Confédération acquiert régulièrement des oeuvres d’artistes suisses sur propositions de la Commission fédérale d’art. Ces achats poursuivent deux objectifs: un soutien direct aux artistes et la constitution d’une collection représentative de l’art suisse. Pour cette exposition portant sur la période 1998 - 2008, un choix d’oeuvres a été effectué en collaboration avec le Kunsthaus Grenchen.

Le titre Three leap seconds later définit la période en portant l’accent sur la relativité du temps, dimension pourtant précisément mesurable. Les secondes intercalaires permettent de compenser la différence entre horloges atomiques et temps astronomique. Entre 1998 et 2008, trois secondes intercalaires ont été ajoutées au temps universel. Trois secondes d’un temps non vécu. Trois secondes d’immobilité théorique. Trois pauses dans le cours des choses. Three leap seconds later offre un point de vue idéal pour prendre la mesure d’un temps vécu – élastique et subjectif – à travers l’art produit dans la même période. L’exposition propose un regard rétrospectif sur l’art suisse de ces dix dernières années et montre pour quelque temps des œuvres d’une collection partiellement invisible.

Con la mostra Three leap seconds later (Tre secondi intercalari più tardi) la Collezione d'arte della Confederazione apre al pubblico una parte del suo patrimonio artistico. Dal 1888 la Confederazione acquista regolarmente opere di artiste e artisti svizzeri su proposta della Commissione federale d'arte. Le acquisizioni perseguono due scopi: la promozione diretta degli artisti e la costituzione di una collezione rappresentativa d'arte svizzera. In collaborazione con il Kunsthaus Grenchen è stata operata una selezione di lavori acquistati tra il 1998 e il 2008.

Three leap seconds later ripercorre questo decennio rimandando alla relatività del tempo, presunto valore misurabile con precisione. I secondi intercalari compensano la differenza tra l'ora degli orologi atomici e il tempo astronomico. Tra il 1998 e il 2008 al tempo coordinato universale sono stati aggiunti tre secondi. Tre secondi di tempo non vissuto. Tre secondi di sospensione teorica. Tre pause respiratorie nel corso delle cose. Three leap seconds later è una prospettiva ideale per rievocare il vissuto variabile e soggettivo di questo spazio di tempo partendo dalla sua produzione artistica. La mostra è una retrospettiva degli ultimi dieci anni di arte svizzera che svela, per un breve momento, opere di una collezione in parte invisibile.

about 50
30. August bis 25. Oktober 2009

Vernissage: Samstag, den 29. August 2009, 17 Uhr

Druckgrafik hat in Grenchen eine lange Tradition: 1958 wird die erste „Internationale Triennale für farbige Original-Graphik“ durchgeführt. Sie findet bis heute ohne Unterbrechung des Dreijahresrhythmus statt und feiert heuer ihr 50-jähriges Bestehen. Ankäufe aus den ersten Triennalen bilden später den eigentlichen Grundstock für die bedeutende Sammlung der 1972 gegründeten Stiftung Kunsthaus Grenchen. Die Sammlung umfasst heute rund 13'000 Werke: vorwiegend aus dem Gebiet der Druckgrafik. Über die Triennale gelangten fortlaufend zahlreiche Werke namhafter Künstlerinnen und Künstler in den Besitz der Stiftung.

Das Kunsthaus Grenchen nimmt das 50-Jahr-Jubiläum der Triennale zum Anlass, im Altbau eine Auswahl herausragender Werke aus den getätigten Triennale-Ankäufen der vergangenen 50 Jahre zu präsentieren. Stellvertretend für jedes der fünf Jahrzehnte werden im Neubau neuere Werke von Künstlerinnen und Künstlern, die im Laufe der 50 Jahre an der Triennale mitgewirkt haben und in der Sammlung vertreten sind, ausgestellt. Sie alle haben ihr druckgrafisches Schaffen bis in die Gegenwart kontinuierlich weiterverfolgt: Samuel Buri, Peter Emch, Daniela Erni, Rolf Iseli und Patricia Schneider. Eine Schau, die aktuelle Arbeiten im retrospektiven Kontext zeigt.



IMPRESSION – Ausstellung für Druckgrafik
29. November 2009 bis 31. Januar 2010

Vernissage: Samstag, den 28. November 2009, 17 Uhr


Die zweite Ausgabe der IMPRESSION bietet 38 Künstlerinnen und Künstlern mit Bezug zur Region Solothurn-Mittelland und der diesjährigen Gastregion Aargau-Zürich eine Plattform zur Präsentation ihres aktuellen druckgrafischen Schaffens. Die Auswahl der Kunstschaffenden erfolgt durch eine dreiköpfige Jury, welche die eingegangenen Bewerbungen beurteilt. Zusätzlich lädt sie Künstlerinnen und Künstler direkt ein. Einen Einblick in das ganz junge Schaffen gibt die F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich.
Differenziert in der inhaltlichen Auseinandersetzung, präzis in der technischen Umsetzung stehen Werke unterschiedlichster Prägung im Dialog. Die IMPRESSION verschafft einen Überblick und gibt Impulse für die Beschäftigung mit Druckgrafik – ein Spiegel einer noch allzu oft im Verborgenen schillernden Welt.

JURY IMPRESSION
Michèle Dillier, Atelier de gravure, Moutier; Paul Tanner, Leiter der Graphischen Sammlung der ETH Zürich (Jury-Präsident); Dr. Christoph Vögele, Konservator Kunstmuseum Solothurn

KÜNSTLERINNEN & KÜNSTLER DER AUSSTELLUNG Klaus Born, Romain Crelier, Jakub Degler, Marcel Gähler, huber.huber, Cécile Hummel, Ursula Jakob, Adrien Jutard, Heinz-Peter Kohler, Sonja Kretz, Georgette Maag, Max Matter, Albert Mauerhofer, Michele Meynier, Jörg Mollet, Thierry Perriard, Selina Reber, Daniel Spörri, Ulrich Studer, Georges Wenger, Rolf Winnewisser

UND EINGELADEN SIND ZUDEM Peter Bräuninger, David Chieppo, Pascal Danz, Stefan Gritsch, Thomas Huber, Rosina Kuhn, Dominique Lämmli, Claudio Moser, Jean Pfaff, Mario Sala, Kerim Seiler, Christian Vetter, René Zäch, Beat Zoderer

SOWIE F+F Schule für Kunst und Mediendesign Zürich mit So:ren Berner, Thomas Bruderer, Alexandra Meyer.



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Download Anmeldung [35 KB] und Reglement [46 KB] 2009


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