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Startseite Ausstellungen Archiv 2002
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Zeichen zeichnen Visarte, Solothurn/Paris |
Gastkurator: Alfred Maurer, Solothurn
Schriftzeichen, Wahrzeichen, Brandzeichen... das Zeichen ist ein sinnlich wahrnehmbares Signal, eine Metapher für Erlebtes, für Gedachtes, ein Teil eines Ganzen... Zeichnen heisst, Spuren sichern von Wahrgenommenem, ein Suchen nach dem Wesen von Wahrgenommenem, Ideen Gestalt geben... Von insgesamt 48 kunstschaffenden der Visarte Sektionen Solothurn und Paris wurden Dossiers eingereicht. Nach Atelierbesuchen bei 14 Künstlerinnen und Künstlern werden Werke von: Fraenzi Neuhaus, Jill Waeber, Daniel Arn, Franz Gloor, Urs Hanselmann, Urs Jost und Edmondo Savoldelli der Visarte Solothurn und von Mireille Descombe, Stokvis Soisic, Adélaide Stierli, Martin Müller-Reinhart, Richard Müller, Richard Tisserand und Jean Zuber der Visarte Paris gezeigt.
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Christiane Dubois |
Gastkuratorin: Monika Brunner, Bern
Christiane Dubois (1947 in La Chaux-de-Fonds geboren) arbeitet in St -Brais, (Ju). Sie beschäftigt sich in ihrem Werk intensiv mit dem menschlichen Körpe. Ausgehend vom Figürlichen fand die Künstlerin allmählich zu abstrakten Kompositionen. Diese Uebergänge verdeutlichen ihre Serien, in denen sich Körper trennen und verbinden, verflüchtigen und festigen. Die von Monika Brunner kuratierte Retrospektive präsentiert die Druckgraphiken der Künstlerin unter dem Aspekt der Transformationen menschlicher Körper.
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Arman |
Arman (1928 in Nizza geboren) hat als Künstler der "accumulations" und "combustions" bereits Geschichte geschrieben als derjenige, vor dem nichts sicher zu sein scheint, weil alles noch so Alltägliche in Unzahl angehäuft, aufgetürmt, aneinandergereiht und neu sortiert wird. Bekannt wurde Arman mit seinen Skulpturen. Zeichnungen, Grafiken und Skizzen bilden aber auch bei ihm die Basis seines dreidimensionalen Schaffens. Die Ausstellung dokumentiert (zum ersten mal in der Schweiz) sein unbekannteres, zeichnerisches Werk. Ergänzt wird die Ausstellung mit Multiples. Inhaltlich ist die Ausstellung einer der grossen Leidenschaften Armans gewidmet, der Musik. Top
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Stoneman |
Stoneman (Christoph Steinemann, geb. 1968 in Basel) erinnert mit seinen "Moving Paintings" an grosse Vorgänger aus der Blütezeit der "Nouveaux Réalistes". Inspiriert von den überdimensionalen Plakatwänden und Werbeflächen, welche das amerikanische Stadt- und Landschaftsbild prägen, entstehen 1992 Stoneman's erste "bewegliche Bilder'. Er entwickelte dafür eine Endlosleinwand, die sich wie ein Fliessband laufend bewegt. Dem Betrachter zeigen sich dadurch laufend neue Bild- und Farbkompositionen. Um seine Bilder in Bewegung zu bringen, bedient er sich modernster Technik und entwickelt diese immer weiter. Seine expressiven, farbigen Bilder widerspiegeln eine zeitgenössische, jugendliche Unbekümmertheit, von dessen Fröhlichkeit man sich gerne inspirieren lässt.
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Urs Boner |
Leicht macht er es dem Betrachter nicht, der Oltner Künstler Urs Borner (geb. 1946 in Rickenbach). Er hat oft bewiesen, dass er ausdrucksstarke, spannungsvolle gutgemachte Bilder zustande bringen kann. Borner gelingt es mit seiner Arbeit zwei Gegensätze der Malerei zu verbinden: die "Aesthetik" und die "Provokation". Die grossformatigen Bilder in Acryl- und Dispersionsfarben besitzen - eben auch wegen ihres Ausmasses und ihres Inhalts - eine Ausstrahlungskraft, der sich der Betrachter kaum entziehen kann. Mit dieser Ausstellung setzt das Kunsthaus Grenchen seine lange Tradition mit Präsentationen von bedeutenden Solothurner Kunstschaffenden fort.
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